Sozialrecht

Das Sozialrecht zählt zum öffentlichen Recht, weil es das Verhältnis zwischen z.B. einer öffentlichen Verwaltung oder Behörde und einem Leistungsempfänger oder Antragsteller betrifft. Es ist weitgehend zusammengefasst im Sozialgesetzbuch, abgekürzt SGB, das in zwölf Abschnitten wesentliche Bereiche des Sozialrechtes regelt.

Dazu zählt die gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI), sie schützt die Versicherten vor dem Risiko eines vorzeitigen, krankheitsbedingten Verlustes oder einer wesentlichen Beeinträchtigung ihrer Erwerbstätigkeit und sichert ihnen ein Einkommen im Alter. In den letzten Jahren ist aufgrund von Rentenreformen und Leistungskürzungen die Notwendigkeit entstanden, private Vorsorge vorzunehmen. Beim Abschluss und bei der Durchsetzung von vertraglichen Ansprüchen aus privaten Versicherungsverträgen zeigen sich jedoch die Tücken und Schwierigkeiten in den Geschäftsbedingungen. Hierbei bin ich gerne behilflich, Sie auch gegenüber Ihrem Versicherungsunternehmen zu vertreten.

Auch im Bereich der Krankenversicherung (SGB V) stehe ich sachkundig mit Rat und Tat als Fachanwalt zur Verfügung, um Ihre Leistungsansprüche nach dem Sozialrecht gegenüber dem zuständigen Krankenversicherungsträger durchzusetzen.

Das SGB IX regelt die Rehabilitation und Integration behinderter Menschen. Schwerbehinderte und von Behinderung bedrohte Menschen erhalten durch unsere Kanzlei umfassende Unterstützung, ob bei der Klärung ihrer Ansprüche, der Vorbereitung behördlicher Entscheidungen oder auch bei evtl. nötigen Gutachten. Gegebenen Falles stehe ich Ihnen als Fachanwalt zur Seite bei der gerichtlichen Geltendmachung der Ihnen sozialrechtlich zustehenden Leistungen.

Die Pflegeversicherung (SGB XI) will Pflegebedürftigen trotz ihres Hilfebedarfs ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben ermöglichen. Die Leistungen der Pflegeversicherung von der Entscheidung der Pflegekasse nach Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Pflegekasse. Bei dieser Momentaufnahme kommt es häufig zu Fehlentscheidungen. Um das Bestmögliche für Sie zu erreichen, stehe ich Ihnen mit meinen Fachkenntnissen und meine langjährige Erfahrung zur Verfügung.

Reichen Rente, sonstige Einkünfte und Vermögen von Pflegebedürftigen nicht aus, um über die Leistungen der Pflegekasse hinaus für die Pflegekosten aufzukommen, kommt entweder das Sozialamt für die Differenz auf und zahlt überdies einen Barbetrag (Taschengeld) aus, oder die Angehörigen werden dann durch den Sozialhilfeträger im Rahmen des Elternunterhaltes zum Unterhalt herangezogen. Bei der Abwehr solcher Unterhaltsansprüche gegenüber dem Sozialhilfeträger stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Ebenfalls ins Sozialrecht fällt das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, das am 1. Januar 2005 in Kraft trat und die gesetzliche Grundlage für Hartz IV ist. Es findet sich im Zweiten Buch des Sozialgesetzbuches (SGB II) und behandelt die „Grundsicherung für Arbeitsuchende“. Hartz IV schafft Arbeitslosen- und Sozialhilfe ab, statt dessen wird dem Bedürftigen zukünftig das so genannte „Arbeitslosengeld II“ (ALG II) auf dem Leistungsniveau der etwas veränderten bisherigen Sozialhilfe gezahlt.

 

Das bisherige Arbeitslosengeld, die Leistung zum Lebensunterhalt aus der Arbeitslosenversicherung, wird als „Arbeitslosengeld I“ in seiner Laufzeit reduziert, die Arbeitslosenhilfe der Bundesagentur für Arbeit und die Hilfen zum Lebensunterhalt der Kreise und Kommunen als steuerfinanzierte Sozialleistungen werden zum Arbeitslosengeld II zusammengeführt. Wer keine Ansprüche mehr auf die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld I hat, fällt dann in die Kategorie des Arbeitslosengeld II.